Donnerstag, 21. August 2014

RIO 2 - Behind the Scenes Videos

Johannes Wolters und Melvin Tan at Blue Sky Studios
RIO 2 ist inzwischen auf DVD und Bluray überall erhältlich, deshalb hier nochmal die Behind the Scenes-Interviews, die ich in den Blue Sky Studios
 mit den Machern von RIO 2  führen durfte.

Deutscher Trailer


RIO 2 Behind The Scenes #1: Art directing - Tom Cardone & Sculpting - Vicki Saulls

 RIO 2 Behind the Scenes #2: Rigging - Sabine Heller

RIO 2 Behind the Scenes #3: Lighting Jeeyun Sung Chisholm


RIO 2 Behind The Scenes #4 : Directing - Carlos Saldanha

RIO 2 Behind the Scenes #5 Supervising Animator Melvin Tan

RIO 2 Behind The Scenes #6: 3D Stereography - Dan M Abramovich 

 

 


INDAC Teaser: Guess what´s coming next!!!!

HAMBURG - MÜNCHEN - HAMBURG - MÜNCHEN - HAMBURG - MÜNCHEN - HAMBURG
In Kürze mehr Info hier auf dem INDAC Blog!

Mittwoch, 20. August 2014

Indachs goes Guardians of the Galaxy (Teil 3) Eure Kritiken zum Film



Guardians of the Galaxy - 
Although I am very deep into comics of Marvel especially those of the 90s I have to confess that I never read the Guardian of the Galaxy Series. So watching this movie without having any background knowledge of the characters like in the Avengers made me watching a Marvel Movie from a complete new perspective. Go and watch it! It was entertaining, extended the great story arc been built up by Marvel and made me looking forward to the sequel of the series.
The movie is well balanced between story and VFX and personally I felt that the 3D effects were great!
Every character has his moment and you are well introduced into their background stories and their individual intentions. I think Marvel did a great job. A refreshing blockbuster movie for the summer that makes it harder for us waiting how everything continues!!! 

Stefan Klein
 www.boy-in-a-bubble.com

Die INDAC Gruppe in Köln!

Guardians was awesome!!

I was a bit worried when I first heard that Marvel was going to make a Guardians of the Galaxy film, I didn’t know much about the comic other than there was a raccoon with a gun. But I thought to myself Marvel Studios has a great track record up until now, not all films are fantastic but their worst film is still of a good enough quality that I can have a pleasant time watching it, which is not true of most franchises. With that in mind, I had hopes that Marvel would produce something good.
I wasn’t expecting to love GOTG as much as I do, easily my favourite Marvel film to date, a truly epic story that is comparable to Star Wars with an awesome soundtrack that I still have buzzing around in my head and a quirky sense of humour that I had me and the whole cinema bursting out laughing.
I was refreshed by the way that they introduced the characters, there was little to no origin story. Just a few sentences here and there for each member of the guardians, hinting a little of their history in natural conversation but not distracting from the main action. Quick and efficient it didn’t bog down the story trying to tell five different origin stories.
As I mentioned I was a bit worried by the character of Rocket but he turned out to be one of the best parts of the film. I was expecting an average cartoon sidekick without any depth but under his aggressive, obnoxious, sarcastically funny façade he is an intriguing character, a tortured soul just trying to find his place in the galaxy.
Another pleasant surprise was Drax The Destroyer. I was expecting a surly, muscle brained, run-of the-mill kind of character but he had some of the funniest lines in the film, he just didn’t know it.
If I was going to criticise Guardians it would be for the lack of a clear motive for the antagonist Ronan. Though a very cool character, I was left wondering what is driving him, why is he doing the things he is doing? There is some mention of revenge for his fathers and grandfathers etc. but some more time could have been spent making that clear to the audience.
But that’s just a tiny detail on the otherwise brilliant film. I look forward to seeing it again soon and am already excited for the sequel.
I AM GROOT!!
I think this is my first proper film review, please be gentle hehehe
Kevin Clare
Berlin

Guardians of the Galaxy test footage (Scherz!)

Wieder mal ein Film aus dem sogenannten „Marvel Cinematic Universe“, aus dem auch
Iron Man, Captain America, Thor und der Rest der Avengers stammt. Diesmal spielt der
Film aber nicht auf der Erde, sondern im restlichen Universum. Und genau dadurch lässt
sich der Film auch ohne Vorkenntnisse sehr gut schauen.
Peter Quill aka. Starlord (Chris Pratt) wird Ende der 80er von Außerirdischen entführt
und sucht 26 Jahre später nach Artefakten, die man zu Geld machen kann. Ein
mysteriöses Objekt bringt ihn in die Schusslinie des Bösewichts Ronan (Lee Pace). Dieser
hetzt ihm die Assasine Gamora (Zoe Saldana - diesmal grünhäutig anstatt blauhäutig wie
in Avatar) auf den Hals und im folgenden Kampf sorgen der Waschbär Rocket (gesprochen
von Bradley Cooper) und das Baumwesen Groot („gesprochen“ von Vin Diesel) dafür, dass
alle im Knast landen. Gemeinsam mit Drax dem Zerstörer (Dave Bautista) brechen sie
aus und machen sich auf den Weg, um das Geheimnis des Artefakts zu ergründen und das
Universum vor Ronan zu retten.
Natürlich gibt es genug Futter für alle Nerds, die jegliche Verbindung zu den anderen
Marvel-Filmen feiern dürfen. Der Film lebt aber vor allem vom genialen Soundtrack von
Starlords „Awesome Mix Vol. 1“-Kassette (er hat einen Original-Walkman!), vom
comicartigen Bild und Schnitt und von den vielen verschiedenen Welten und Wesen, die
die Set-Designer, Make-Up- und VFX-Artists erschaffen haben. Die Story strotzt vor Witz
und Action und der Film ist einfach große Unterhaltung. Manchmal fühlt man sich wie
auf einer modernen Achterbahn im Vergnügungspark, auch der Umgang mit der dritten
Dimension funktioniert in der Guardian-Galaxie wunderbar und wirkt selten aufgesetzt.
Insgesamt ein Film, der das Potential zum Lieblingshit hat. Er nimmt sich selber nicht
allzu ernst und ist damit geniales Popkornkino, bleibt aber durch den Humor und den
Soundtrack noch lange in Erinnerung. Ein Muss!
Matthias Backmann
Student Digital Film Arts
Visual Arts - ifs internationale filmschule köln gmbh


Würde mich sehr freuen, wenn ich auch noch von den übrigen Teilnehmern die versprochene kritik bekommen würde!!!  Vielen Dank an alle, die ihren Beitrag hier veröffentlich haben!

Dienstag, 19. August 2014

Indachs goes Guardians of the Galaxy (Teil 2) Eure Kritiken zum Film

Rocket und der Indachs - ein perfektes Team. Toller neuer Indachs von Enrico Schoebben
Moritz Mayerhofer, Kevin Clare und Enrico Schoebben beim Berliner Screening von Guardians of the Galaxy

 Es ist schon länger her dass mich ein Marvel Film wirklich aus den Zocken gehauen hat, zu repetitiv, zu berechenbar. Aber schon der erste Trailer zu Guardians of the Galaxy versprach mehr als nur Schema F.
Eine Space Opera-Komödie mit unkonventionellen Helden, 70er Jahre Soundtrack und das ganze von Regisseur James Gunn, ist auf jeden Fall eine gelungene Kombination und eine angenehme Abwechslung vom Superhelden Einerlei. Visuelle bietet Guardians, mit einer Mischung aus hervorragendem CGI und detaillierten Sets, Science-Fiction auf höchstem Niveau. Aber das Highlight ist der Cast.
Chris Pratt findet für seinen Peter Quill genau das richtige Maß an liebenswert und badass.
Bradley Cooper als Rocket und Vin Diesel als Groot erinnern zwar stark an Han Solo und Chewbacca, müssen sich vor dem Vergleich aber auch nicht verstecken.
Und sogar der in den Trailern relativ blasse Drax von Dave Bautista, überrascht mit einer guten Portion Humor und charakterliche Tiefe.
Nur Zoe Saldana's Gamora hätte ruhig etwas exzentrischer sein können, denn ernste und geradlinige Figuren hat sie schließlich schon in den Sci-Fi Blockbustern Avatar und Star Trek gespielt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Informationsflut zu Beginn. Innerhalb von wenigen Szenen werden so viele Figuren bzw. Fraktionen und deren Motive vorgestellt, dass man kaum noch folgen kann. Aber das tut dem großen ganzen kaum Abbruch, denn im Verlauf des Films kann man sich das ganz gut zusammenreimen und die Mischung aus Action, Emotionen und Humor passt für meinen Geschmack perfekt.
Enrico Schoebben


Ein amerikanisches Krankenhaus, Ende der 80ger Jahre. Ein kleiner junge hört auf seinem Walkman ein Mixed-Tape.
Dann wird er ans Sterbebett seiner krebskranken Mutter gerufen, die ihm einige letzte Worte sagen möchte. Doch der kleine Peter Quill ist so schockiert und verwirrt, dass er nicht einmal ihre ausgestreckte Hand nehmen möchte.
Die Mutter stirbt, Peter flieht aus dem Krankenhaus und wird von Aliens entführt.
Diese emotionale Eingangsszene rührte mich fast zu Tränen - doch es war die letzte Szene dieser Art in "Guardians of the Galaxy".
Ab hier begann ein munteres Spektakel mit jeder Menge Eye-Candy und Witz. Jedes Mal, wenn eine ruhige, romantische oder anderweitig rührige Szene in Kitsch oder zu viel Pathos abzudriften drohte, störte einer der fünf eigenwilligen und absurden Protagonisten die Szene mit einem völlig unpassenden Spruch oder einer witzigen Aktion.
Ganz passend finde ich den Vergleich zu "Transformers 4", der diese Kurve leider nicht kriegte. Im Gegensatz zu "Guardians of the Galaxy" nimmt sich "Transformers" leider bierernst und rief bei mir ständig Fremdschämen und ungläubliges Kopfschütteln hervor.
Bei "Guardians" kam man aus dem Lachen selten raus und sparte doch nicht an jeder Menge Spannung. Keiner der Helden hat eine weiße Weste, doch im Innern haben sie ein gutes Herz.
Der Animator in mir wurde belohnt mit toll animierten Aliens (den Oberbösewicht einmal ausgenommen), viel Weltraum-Fantasy und jeder Menge Zerstörung.
Wolfram Kampffmeyer

Peter Quill: „Ich bin Starlord“
Kree Soldat: „Wer?“
Peter Quill (genervt): „Star-looord...“

Wie dem hartgesottenen Kree Soldaten ging es auch mir, als sich Hauptdarsteller Chris Pratt mit jenem Pseudonym vorstellte.
Obwohl ich mich im Marveluniversum sehr gut auskenne, waren die „Guardians of the Galaxy“ nie so in meinem Focus gerückt.
Das mag zu einem daran liegen, dass Welttraumabenteuer bei mir eher in die Kategorie „Star Wars/Trek“ fallen und m.M.n. nichts mehr mit dem Superheldengengre zu tun haben.
Denn Superhelden von Erde und auf der Erde sind einzigartig. Supeheroes from Space in Space sind keine Superheroes sondern einfach nur Aliens. Und Aliens unter Aliens sind.....ok, das führt zu weit.
Hinzu kommen noch schießwütige Waschbären und prügelnde Bäume.....
Ich habe deswegen das bekannte Marvelintro im Vorspann ignoriert und den Streifen durch die SciFi-Action-(3D)Brille betrachtet.
Ich muss sagen, dass der Film sehr lustig ist. Diesen Umstand verdankt man den Hauptcharakteren, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Stärke, dass das Drehbuch sich sehr auf das Zusammenspiel der Helden stützt ist auch gleichzeitig seine Schwäche.
Die Story ist schal und der Bösewicht gesichtslos und absolut langweilig.
Das CGI ist für die heutige Zeit Standard, bot aber auch einige interessante Schauplätze. Als Beispiel sei die Minenkolonie genannt.
Rocket Raccoon ist super animiert und Vin Diesel konnte als Baum endlich mal seine Schauspielkunst beweisen.
Leider gab es keinen Cliffhanger für den nächsten Marvelfilm. Der war wohl für die Pressevorführung nicht vorgesehen gewesen. Aber dieses zu verschmerzende Defizit wurde vor Beginn der Vorstellung verkündet. Grund genug für mich, den Streifen nochmal anzusehen.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Film, der neugierig auf eine Fortsetzung macht und doch bei mir das Interesse geweckt hat, sich die Comics nun mal etwas genauer anzusehen.
Ich hoffe, dass ein Sequel mit einer spannenderen Story daher kommt und man diesen Teil als „Die Helden stellen sich vor“ verbuchen kann.
Markus Laue

Moritz Mayerhofer
" 'Guardians of the Galaxy' ist der riskanteste Film, den wir seit Iron Man auf die Beine gestellt haben" erklärt Produzent Kevin Feige.
Kein Wunder, dass an allen Ecken und Enden mächtig geklotzt wird:
Viele bekannte Schauspieler, eine solide gestrickte Story, Weltklasse VFX, Action und Humor - Guardians hat alles was man sich von einer unterhaltsamen Comicverfilmung wünscht.

Die Geschichte knüpft an das bekannte Marvel-Universum an und öffnet es wieder etwas weiter.
Weit weg von der Erde erzählt der Film die Geschichte wie ein Haufen von Einzelkämpfern zu einem Team zusammenwachsen um die Galaxie zu retten. Jeder Einzelne ist für sich verrückt, unterbelichtet oder sonst wie gestört und getrieben von Rache, Wut oder Verlust. Dies sorgt zwangsweise für viel Spannung und Humor zwischen den Protagonisten.

Die Produzenten und der Regisseur/Drehbuchautor leisten sich die Freiheit "grober" und "dreckiger" zu sein als in den letzten Marvel-Filmen. Das tut dem Film äusserst gut und man fühlt sich zuweilen an das Understatement von "Hitchikers Guide to the Galaxy" und die Dynamik von "Indiana Jones" erinnert. Dazu nostalgische 70er Musik und fertig ist ein erfrischender Start in ein neues Franchise.

Man hat ja mittlerweile schon vieles gesehen. Insofern sind bunte Bilder und Explosionen alleine nicht genügend. Die Stärke von 'Guardians of the Galaxy' liegt in den bizarren Figuren und ihrem Charakter.
Es macht großen Spaß den Film zu sehen - dennoch ruht sich der Film zuweilen auf einer einzigen Art von Humor aus und versäumt es hier und da emotional Fahrt aufzunehmen. Die Motive der Guardians sind etwas einfach gestrickt und hätten vielleicht etwas mehr Luft gebraucht um Tiefe zu entwickeln.

Marvel gelingt zwar kein Meilenstein der Comic-Filme aber dennoch ein knalliges Feuerwerk der Unterhaltung das sein Geld sicher wieder einspielen wird. Betrachtet man die Filme der letzten Jahre kann man nur sagen: "Glückwunsch Marvel - andere Big-Budget Produzenten könnten sich wahrlich eine Scheibe von dir abschneiden!". Freuen wir uns auf Teil 2 der Guardians!
Moritz Mayerhofer
www.studionice.de

Obwohl ich die Comics nie gelesen habe, bin ich seit dem ersten "Iron Man" begeistert von den Marvel Filmen, die mit fast jeder neuen Ausgabe besser werden. So hob nicht zuletzt die “The Avengers” die Messlatte noch einmal gewaltig.


Dementsprechend große Erwartungen hatte ich also an “Guardians of the Galaxy”, eine Geschichte von der ich bis zum ersten Teaser nicht einmal wusste, dass sie existiert. Und so habe ich mich von Beginn an gefragt, ob es Marvel gelingt, in einem Film gleich fünf neue Charaktere mit dem Publikum vertraut zu machen.


Diese Sorge sollte sich jedoch als unbegründet erweisen, denn der Film schafft es, die Hauptcharaktere sehr schnell und prägnant einzuführen und baut dabei ein Tempo auf, das bis zum Ende gehalten wird. Der Film setzt dabei auf den selben Humor, wie er bereits aus den anderen Marvel-Verfilmungen bekannt ist, schafft es aber, diesen noch weiter auf die Spitze zu treiben.


Insbesondere haben es mir aber die Bilder angetan. Seit "Watchmen" ist "Guardians of the Galaxy" der erste Film, der auf mich auch visuell wie eine Comic-Verfilmung wirkt. Von den satten Farben, über die Bildkomposition bis hin zur Konzeption von Kamerafahrten sah alles ganz so aus, als sei es eine direkte Übertragung aus der Comicbuch-Vorlage.


Bleibt nur noch die Frage, ob die Wächter der Galaxis mit dem übrigen Marvel-Universum mithalten können. Und für mich ist diese mit einem klaren "Ja" zu beantworten. Obwohl die Geschichte an sich nichts revolutionär Neues ist, wird sie in einer Art und Weise präsentiert, die “Guardians of the Galaxy” in meinen Augen neben “The Avengers” zur bisher besten Marvel Verfilmung macht.


Ich bin gespannt zu sehen, wie sich diese neue Welt in die bereits etablierten Geschichten eingliedern wird.

Tom Kuespert
Köln


Montag, 18. August 2014

Indachs goes Guardians of the Galaxy (Teil 1) Eure Kritiken zum Film

Anna Hybsiers neuer INDACHS zusammen mit Rocket! Toll!





So, heute fangen wir hier an, Eure Kritiken zu Marvels neuem Superhelden-Film zu veröffentlichen!
Viel Spaß beim Lesen! 
Und ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen, ob Euch das hier so gefällt!

Und das dürfte keine Überraschung sein:

Der INDACHS empfiehlt ganz doll den Besuch von Guardians of the Galaxy! 

Ein großartiger Trickfilm aus dem Marveluniversum!

 I AM GROOT !

Als ich das erste Mal von GOTG hörte, dachte ich, dass es nur so ein „Marvel meets Star
Wars“ werden würde. Ich muss dazu sagen, die Comics kannte ich bis dahin noch nicht.
Die ersten Trailer machten jedoch einen ganz anderen Eindruck auf mich- endlich mal
wieder eine Comic Verfilmung, die sich nicht ganz so ernst nimmt, und das auch
offensichtlich zeigt.
Und dann auch noch dieser super Soundtracks á la David Bowie, Redbone und Blue
Swede. Schon lange hat mir die Zusammenstellung eines Soundtracks mit einem Film
nicht mehr so gut gefallen.
So ging ich in diesen neuen Film aus dem Marvel Cinematic Universe, um endlich mal
wieder richtig Spaß zu haben, ohne große Erwartungen an Story und Charaktere.
Was mich dann allerdings tatsächlich traf, war ein gut gestrickter Aktionspaß mit ein paar
neuen Charakteren, die man ab jetzt hoffentlich öfter zu sehen bekommt.
Schon in einer der ersten Szenen wird klar, mit was man es hier zu tun bekommt:
ein etwas antiquiert aussehender Typ mit einer skurrilen silbernen Maske landet auf einem
verlassenen Planeten.
Gelandet, setzt er als erstes ein paar alter Kopfhörer auf und schaltet seinen Walkman ein
und tanzt zu einem Song aus den 70ern.
Im weiteren Verlauf trifft er auf den Kopfgeldjäger Rocket und dessen Leibwächter Groot.
Und Groot hat es mir wirklich angetan. Gesprochen von Vin Diesel, fand ich es wirklich
schön zu sehen, wie man mit nur 3 Worten, gesprochen in unterschiedlichsten
Ausdrucksweisen, eigentlich alles sagen kann.
So mancher Running Gag geht dabei auf Groots Konto.
Nach einem misslungenen Versuch, Starlord festzunehmen, landen nun diese 3 -und die
dazugestoßene Gamora, eine weitere Auftragskillerin ausgesendet vom ultimativen
Bösewicht dieses Marvel Films- Ronan, fantastisch verkörpert von Lee Pace -um Starlord
das Artefakt abzunehmen- daraufhin im Gefängnis, von wo eigentlich das Ganze seinen
Lauf nimmt.
Es gibt ein paar gute Weltraum Verfolgungsjagten, jede Menge Explosionen, lustige
Bomben, Raumschiffe, ein paar Prozent von einem Plan, Aliens, und wir treffen wieder auf
den Collector und auch auf Thanos.
Vielleicht etwas zu vorhersehbar an manchen Stellen, aber jeder kennt wohl mittlerweile
das Schema einer Comicverfilmung, wo es heißt der große Bösewicht gegen die Guten.
Was dieses schöne, all übliche „Weltretten“ in diesem Film auszeichnet, sind die guten
Sprüche und das absolut geniale Artwork.
Die gesamte Farbgestaltung wirkt wie aus den 70er Jahren, alles ist sehr grell und
übersättigt, fast schon überzeichnet. Beeindruckende Weltraum Szenen, mit einer
angenehmen Komposition und Farbgebung. Alles ist eher schön, glatt und grell.
Die Charaktere sind dabei mit ihrem Design die perfekte Ergänzung.
Wer Fan des Marvel Universums ist, sollte sich diesen kurzen Spaß nicht entgehen
lassen.
Und vor allem nicht den genialen Soundtrack.
 Lia Wehrs

Guardians of the Galaxy ist, was man grob einen Sommer Blockbuster nennen kann. 

Dieser Film wird wahrscheinlich keinen Oscar gewinnen aber er muss es auch nicht. Dies ist ein Film der Spaß macht, so richtig Spaß macht!
Die Geschichte ist schnell erzählt; eine Gruppe zusammengewürfelter ‚Misfits‘ finden sich in der Situation wieder die Galaxy retten zu müssen. Kling relativ simpel und ist es auf den ersten Blick auch. Was Guardians aber zu einem sehenswerten und unterhaltsamen Film macht ist nicht nur die Balance aus Action und Humor, welches an eine Mischung Indiana Jones und Star Wars erinnert, sondern die Charaktere.
Besonders Rocket Raccoon ist unheimlich gut geschrieben. Tiere in Filmen, besonders sprechende Tiere, werden oft nur als ‚comic relief‘ eingesetzt und oft haben diese Figuren nur simple Geschichten. Rocket allerdings hat eine der interessantesten und auch dramatischten Geschichten in Guardians oft he Galaxy. Obwohl er (und auch Groot) sicherlich für den ‚Spaßfaktor‘ sorgen soll, wird er nie ins lächerliche gezogen sondern stellt sich als komplex und von den Drehbuchautoren durchaus durchdachte Figur raus. Auch Bradley Cooper trägt dazu bei denn er spricht die Figur perfekt und ich denke auch die deutschen Synchronisation wird Rocket alle Ehre machen.
Guardians of the Galaxy bietet genau dass was man erwartet. Der Film ist schnell, lustig und sieht verdammt gut aus. Die Actionszenen machen Spaß sind nie zu lange oder langweilig und obwohl mehre Verfolgungsjagten im Film vorkommen hat man nie das Gefühl das die Filmemacher nur Zeit schinden wollten. Dieser Film ist genau das Richtige für den Sommer. Fans des Comics werden viele schöne kleine ‚Easter Eggs‘ finden und Leute die das Comic und die Figuren nicht kennen werden einfach viel Spaß haben.

Lange Rede, kurzer Sinn; Guardians of the Galaxy sollte man auf alle Fälle sehen!

 

 Vorweg : Guardians of the Galaxy ist, für mich, bis jetzt der beste Film aus der Marvel Reihe.

Guardians of the Galaxy nimmt sich selbst nicht zu ernst -­‐ und genaudas tut dem Film gut. Auch der Cast (besonders Chris Patt) tragen durch eine gelungene Mischung aus Komik und Ernsthaftigkeit viel zu einem gelungenem Filmerlebnis bei. Für gute Laune, sorgt neben dem exzellentem Cast, nicht nur das abgedrehte
Setting, sondern auch der mit Hits aus den 70ern und 80ern gespickte Soundtrack. Überraschend gut haben mir auch die diversen Action Sequenzen gefallen, die gut choreographiert und mit massivem CGI Einsatz, ein durchweg spannendes Erlebnis hervorrufen. Beeindruckend ist hierbei, die durchgehend  hohe (wenn auch für Marvel übliche) Qualität, sowie die Vielfältigkeit der gezeigten Örtlichkeiten.
Auch die Animationen können fast durchweg überzeugen -­‐
Groot und Rocket sind glaubhaftund witzig integriert. Leider ist der Film in vielen Bereichen recht oberflächlich. Ein bisschen mehr Hintergrundgeschichte und Charakterentwicklung hätte der "neuen" Franchise sicherlich gut getan -­‐ zumal im Vergleich zu "The Avengers" auch keineFiguren separat auf
dem Silver Screen vorgestellt wurden. Schlussendlich hebt der Humor und die Abgedrehtheit den Film aus den teilweise doch recht ernsten Filmen der Marvel Franchise heraus -­‐ Bei der Story handelt es sich nämlich um die typische Superheldengeschichte, die leider vorhersehbar
bleibt bis zuletzt. Ein bisschen habe ich gehofft, dass der Film genauso abgedreht wird wie seine Trailer -­  und bin in der Hinsicht ein bisschen enttäuscht worden. Guardians of the Galaxy ist sicherlich die zahmste Arbeit des Regisseurs James Gunn, der sich unter anderem mit "PG Porn" und "Lollipop Chainsaw" einen Namen für abgedrehten Content gemacht hat. Die Frage die sich mir stellt, ist wie
"Guardians of the Galaxy" geworden wäre, wenn James Gunn nicht an ein PG13 gebunden wäre.
Ich freue mich in jedem Fall auf den zweiten Teil, der leider erst 2017 in die Kinos kommen wird.
Bis dahin: Ouga Chaka ouga!
Alexander Jarosch
Köln

Eine Achterbahn der Gefühle und zwar eine richtig gute.

Marco Erbrich
Gleich zu Beginn reißt dieser Film emotional in seinen Bann. Eine wunderschön erzählte Eröffnungsszene zieht einen in die Geschichte, des selbsternannten Skylords „Peter Quill“ und seinem, durch Zufall im Laufe des Films, zusammengewürfelten Teams. Man könnte sagen so langsam haben wir genug Superhelden-Filme gesehen und seien wir mal ehrlich, besser werden die meisten auch nicht mehr. Dieser ist aber eine wahre Perle. Er schafft es zwischen Spannung, Witz und Melancholie zu wechseln und den Ton einer Szene in Bruchteilen von Sekunden zu ändern, ohne dass es stört. Ganz im Gegenteil, daraus gewinnt Guardians of the Galaxy seinen Witz und Charme und hält einen bis zum Ende tief in der Geschichte. Doch nicht nur hier hat der Film etwas zu bieten, die Story ist spannend und immer wieder überraschend und wird nicht langweilig. Wir reisen quer durch Galaxien und erleben jede Menge aufregende Action. Visuell ist dieser Film unglaublich. Zwei Full-CG Charaktere in den Hauptrollen, unfassbar viele Environments, Spaceshuttles und Effekte machen diesen Film zu einem visuellen Spektakel. Hier wurden Effekte eingesetzt um mehr zu erzählen als nur ein Wow. Die Charaktere haben einen Sinn in der Geschichte und so wird man immer wieder überrascht, was die Charaktere drauf haben und wie schön sie in die Story integriert wurden, auch mit ihren Effekten. Bei diesem Film kann man staunen, lachen, weinen und die Action lässt sich auch sehen. Dieser Film hat das was man bei anderen Filmen seiner Gattung vermisst, eine gute Geschichte und ein bisschen
Marco Erbrich
 www.m-e.biz


Nach nunmehr 6 Jahren, in denen Marvel seine legendären Helden auf der Leinwand wüten ließ, präsentieren sie mit "Guardians of the Galaxy" eine ironische Sichtweise 
auf ihr eigenes Film-Franchise und deren bisherigen Protagonisten. Zwar sind die Marvel-Filme stets mit Selbst-Ironie versehen gewesen, jedoch stellt "Guardians", durch das etwas andere Selbstverständnis seiner Helden, eine erfrischend neue Stufe im Umgang mit dem Comic-Heldentum da.
Die einzelnen Charaktere könnten kontrastreicher nicht sein und es macht sehr viel Spaß dabei zuzusehen, wie sie zusammenraufen müssen, um ihre Ziele zu erreichen.
Denn genau darin liegt der Charme in diesen Helden, sie verfolgen Ziele, deren erreichen eine große Leere nach sich ziehen würde. Allein das gemeinsame Schicksal lässt sie nach höherem streben und weiterleben. Der gemeinsame Weg ist das Ziel, man hat eine schöne Zeit.
Insgesamt funktioniert dieser Team-Plot weitaus besser, als der in "The Avengers", setzt sogar noch einen drauf, indem an vielen Stellen das Superheldentum der vorangegangenen Filme parodiert wird. Dem ist dann ein doch äußerst eindimensionaler Bösewicht gegenübergesetzt, der aber damit einfach nur ein Vehikel innerhalb der Entwicklung unserer Guardians darstellt und deshalb völlig zu recht als Superschurke langweilig ist.
Gewürzt wird das ganze mit der mittlerweile üblichen Spezial-Effekt-Orgie und Action-Überschuss, von dem man sich weniger gewünscht hätte, dafür mehr Character-Momente und Visual Comedy.  
"Guardians of the Galaxy" ist insgesamt ein sehr vergnügliches und teilweise verrücktes Stück Action-Kino, daß sich zum Glück nicht so ernst nimmt.  
Sebastian König
Design & Illustration

Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe von intergalaktischen
Misfits und Anti-helden, die - selbstverständlich - die Welt retten
werden. Ein Vergleich mit den Avengers drängt sich auf, jedoch ist
Guardians eher eine Komödie, die sich selbst nicht ernst nimmt, und
die Klischees des Sci-Fi und Heldenfilms aufzeigt und dies karikiert.
Diese Selbstironie gelingt manchmal ganz gut, jedoch erzeugte sie in
mir auch eine Distanz zum Filmgeschehen und den Charakteren. Für eine
Komödie empfand ich die Zahl der lustigen Momente, vor allem am
Anfang, zu spärlich. In punkto Drama und überraschenden Storywendungen
ist im Film nicht gerade viel los. Die Geschichte ist recht einfach
und vorhersehbar, allein die Actionsequenzen und die VFX überzeugen.
Der Waschbär Rocket gefiel mir besonders und ist sowohl als
Persönlichkeit sowie bezüglich der CG Umsetzung absolut gelungen.
Rocket spielte sogar die eigentliche menschliche Hauptfigur von Chris
Pratt an die Wand.
Melanie Beisswenger
Marvel's "Guardians of the Galaxy" ist ein actiongeladener Film mit unterhaltsamer Story und einer guten Prise Humor. Es ist zwar ein Science Fiction Setting, welches aber auch viele andere Genres vereint: Etwas Star Wars, "Ausbruchs-" und "auf der Flucht" - Film und Ocean's Eleven-Diebstahl Plan.
Die Charaktere sind wunderbar dargestellt, gegensätzliche und originelle Persönlichkeiten zu denen man schnell eine Bindung findet.  Etwas überfordert ist man am Anfang des Films, zum einen durch die unerwartete tragischen Anfangsszene und zum anderen auf die darauffolgenden Vorstellung der einzelnen "Bösewichte" mit ihren "spaßigen" Namen und Schauplätze. Schnell ist es einem aber egal und schnell ist klar wer die Guten und wer die Bösen sind. Der Film kommt schnell auf dem Punkt und man ist in der Story eingetaucht.
Tolle visuelle Effekte, beeindruckendes Make-up und sehr gelungenes gesamt-Design des Films.  Ein guter Film, bei dem man nicht enttäuscht sein wird.
Laurent Oumezzine
Vector Art Department Lead
http://www.goodgamestudios.com/



"Awesome Mix- Tape" trifft wohl auf den Soundtrack und den Film selbst zu denn "Guardians of the galaxy" ist eine Mischung aus viel Action und schrägen Humor.
Man bekommt definitiv was einen der Trailer verspricht, eine Verrückte Truppe auf ihrem Abenteuer durch eine nicht minder verrückten Galaxy. Rocket Raccoon, ein sprechender Waschbär mit Vorlieben für große Waffen und ausgefallener Technik, war hierbei mein persönliches Highlight.
Ich weis nicht was ich mehr dazu schreiben könnte, wenn ihr mit einer 0815 Story gut leben könnt wenn der Humor und die Optik passt werdet ihr mit diesem Film viel Spass haben.
Benjamin Nowak
http://sketchtoconcept.blogspot.de/


 

Morgen gibts es mehr von den INDAChs-Kritiken!!!